Mit diesen Worten möchte ich meine neue Website eröffnen, die nun endlich vorzeigbar ist. Über kontruktives Feedback würde ich mich natürlich freuen. Hier gehts lang.
Dazu gibts noch ein Musikvideo von Miyavi, einem der besten Gitarristen die ich zurzeit kenne. Das ganze auch noch in einem sehr schicken Video bzw. in Fotos verpackt:
Der Abschluss eines phänomenalen Wochenendes. Techno. Sonne. Draußen tanzen. Besser gehts nicht. Leute es war der Wahnsinn. Ganz unten gibts noch ein Video von Robert Tilch auf dem unser schöner Seilsprungwettbewerb kurz zu sehen ist. Yeah.
“Doch denen die mit reinem Herzen geh’n
Ist nichts in der Lage jemals mehr im Weg zu steh’n
Du tanzt formlos und frei
Du steigst über jeden Horizont
Ein Sturm zieht vorbei bevor es einer mitbekommt
Du gibst niemals klein bei..”
Sexy Sushi fand ich schon ja schon länger recht gut und wollte sie daher auf dem Fusion-Festival unbedingt sehen. Haben mich dann echt ziemlich vom Hocker gehauen. Die Bühnenshow war mehr als krank, die Franzosen haben eine Wahnsinnspower transportiert, wofür nicht zuletzt auch die Frontfrau der Kombo Rebeka Warrior in legendärem Konzertoutfit (siehe unten) verantworltich war. Man hatte zwischenzeitlich das Gefühl auf der Bühne befinden sich Psychopathen. Ein dicker tanzender Typ mit Wrestlermaske hat sein Übriges dazu beigetragen. Kurzum: Ausrastgarantie! Zieht es euch rein:
Die Fusionrakete ist wieder gestartet und zum ersten Mal war ich an Bord. Stichwortsammlung eines unbeschreiblichen Festivals: Kaum Sonne, Techno, Regenmassen, Schlamm, Nosliw, Karl-Marx-Allee, Sexy Sushi halbnackt, Ferienkommunismus, Reggae made by Nosliw, Oldies von DJ Clap, Bachstelzenelectro, nasse Füße, 8000 Mark, Polizeikontrollen, GinTonic, Supershirt, Flugzeughangars, tanzentanzentanzen, Konfetti, Seifenblasen, angemalte Gesichter, fliegende Zelte, leckeres Essen, Rakete, tolle Menschen, Regencapes, Mülltüten, Antifaschismus, Dixi-Klos, ein Traumset von Oliver Koletzki, Feuer speiende Turmbühne, Lightshows, Bier, Palast der Republik, Schlamm zertanzen, und noch so viel mehr. Fotos wird es auch noch geben, müssen aber erst entwickelt werden. Ein akustischer und visueller Vorgeschmack mit Nosliw und fliegenden Zelten:
Im Rahmen der 80s Revisited-Ausstellung in der Kunsthallle Bielefeld fand am Samstag die “Junge Kunstnacht” statt. Der Abend war also gerettet. Erst die Werke von Andy Warhol anschauen, dann ein Konzert von SCHWEFELGELB. Endlich. Endlich bot sich mir die Möglichkeit die Jungs live zu sehen. Es hat sich gelohnt. Sid und Eddy haben alles gegeben. Ich hab alles gegeben. Dass ein Gig von Schwefelgelb perfekt in eine Ausstellung passt, die die 80er zum Thema hat, versteht sich fast von selbst, wenn man die Band kennt. Dazu ist die Musik absolut tanzbar. Hoffe sie bald schon wieder sehen zu können, am besten mit einem textfesten Publikum, damit man nicht das Gefühl hat allein mitzusingen.
UPDATE: Franzi war natürlich auch textfest.
Danach ging es ins Sam’s um den Abend “ausklingen” zu lassen.
Nun gibts doch noch einen schnellen Nachtrag zum phänomenalen 10 Jahre Egotronic Konzert am Freitag in Hamburg. Ich würde hier jetzt gern nochmal meine Highlights von Egotronic und dem großartigen Jeans Team posten, aber das ist unmöglich. Es war ein linker, feucht-fröhlicher, feierwütiger Abend. Jeans Team enttäuschten mich nicht. “Keine Melodien”, “Waffenladen”, “Oh Bauer”, “Totes Kino” alle großen Songs waren mit von der Partie. “Waffenladen” sorgte für das totale Ausrasten. –>
Jeans Team – oh Bauer
Egotronic selbst haute das Publikum insbesondere mit Features in Originalbesetzung vom Hocker. “Pilze” mit Livepercussion, “Exportschlager Leitkultur” (was ich noch nie auf einem Konzert zu Ohren bekam) mit E-Bass. Kulla, Koljah, DJ MTDF von Saalschutz, Danja Atari, Carsten von Superpunk, Hoerm und Henes. Alle waren sie dabei. Hab ich wen vergessen? Vielleicht. Egal. Jedenfalls haben wir gemeinsam die Bismarck versenkt, das Raven gegen Deutschland zelebriert, und das Übel & Gefährlich zertanzt :
Das Paket von Audiolith ist soeben bei mir eingetrudelt. Am 13. Mai wird es dann heißen: 10 Jahre Egotronic. Es wird ein verdammtes Fest, ein feuchtfröhliches Fest in Hamburgs bestem Club. Feiern, tanzen, Welt kaputtraven, und die Sonne grüßend ins Bett fallen. Mit diesen Worten kann der Abriss kommen:
“Wir leben jetzt und hier ne Zeit die keiner mehr vergisst – keiner. Wir tanzen im liegen, wir tanzen im stehn. Soll doch das Schiff ruhig morgen untergehn!
Wenn das Schiff morgen untergeht, was soll’s, was soll’s. So wie es ist, vor die Hunde geht, was soll’s, was soll’s. Dieser Sound einfach nicht mehr zieht, was soll’s, was soll’s. Und man dann tanzend in den Abgrund zieht, was soll’s was soll’s!”