Archiv für die Kategorie „direktausdemleben.“

Global Business Week ich komme!

Freitag, 7. Mai 2010

Ja hier ist sie. Meine Eintrittskarte für die “future face of media” Konferenz in der Global Business Week in Frankfurt am 18.Mai. Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die in den Besitz einer Freikarte kommen konnten. Was diese Medienkonferenz besonders macht? Hochkarätige gäste lassen auf spannende Diskussionen zur Journalismusdebatte hoffen. (Ich hoffe ernsthaft auf neue Erkenntnisse. Ist das überhaupt möglich?) Hier in kleiner Auszug der Gästeliste:

  • Chris Ahearn (Präsident Media, Thomson Reuters, New York)
  • Katharina Borchert (Geschäftsführerin, SPIEGEL ONLINE, Hamburg)
  • Thierry Chervel (Mitbegründer und Chefredakteur, perlentaucher.de, Berlin)
  • Hans Demmel (Geschäftsführer, n-tv, Köln)
  • Rona Fairhead (Chief Executive, Financial Times Group, London)
  • Brian Martinez (Geschäftsführer, Bloomberg Television, London)
  • Ines Pohl (Chefredakteurin, die tageszeitung, Berlin)
  • Arthur Sulzberger Jr. (Präsident des Verwaltungsrates und Verleger, The New York Times Company, New York)
  • Bernd Ziesemer (Chefredakteur, Handelsblatt, Düsseldorf)

Ich bin sehr gespannt wie das laufen wird und werde natürlich berichten. Die Rede von Herrn Sulzberger wird aller Voraussicht nach auf carta.info live gestreamt. Bleibt abzuwarten ob bei den Diskussionen und Vorträgen nur der übliche Einheitsbrei herauskommt, oder ob es wirklich neue Ideen gibt wie Journalismus im Internetzeitalter aussehen soll.

PS: Was fällt euch an diesem Artikel auf?

bwl und gewissen vs. wichtigeres

Donnerstag, 22. April 2010

ich sitze gerade in der bwl vorlesung und frage mich warum. warum sitze ich hier? der betriebswirtschaftliche content perlt irgendwie an mir ab. irgendwas hemmt mich von innen heraus daran, konzentriert zuzuhören. die tatsache, dass mein netbook vor mir liegt, ist der konzentration natürlich auch nicht gerade förderlich. tatsächlich aber habe ich das gefühl, dass ich mehr lerne wenn ich mir IRGENDEIN wissen mithilfe des internets aneigne oder mich mit überlebenswichtigen fragen beschäftige wie: ist eine konsequente kleinschreibung auf meinem blog ohne thema wirklich der richtige weg? das ist wirklich eine entscheidende frage. wirke ich nun unseriös weil ich alles klein schreibe? sollte ich mich für die korrekte groß- und kleinschreibung entscheiden müsste ich alle texte überarbeiten. ich brauche ein thema zum bloggen. brauche ich ein thema? andere haben auch keins. aber die guten blogs sind alle spezalisiert oder? wenn das keine probleme sind…

dann meldet sich mein gewissen: benne hör dem davorne  zu! ich schau mich um. hier und dort wird mit dem handy gespielt, an anderer stelle auf facebook gedaddelt. teilweise starrt man auch einfach nur verträumt in der gegend rum. ich könnte namen nennen. tu ich aber nicht. die namen sind egal. allein die tatsache, dass ich nicht der einzige bin, der nicht zuhört reicht meinem gewissen. zurück zu den wirklich wichtigen fragen im leben…

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